Um jede/n Schüler/in möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstands-beobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Im Sinne der Qualitätssicherung sind daher verbindlich Diagnoseinstrumente einzusetzen, mit dem Ziel, die Kompetenzen des Kindes bzw. des / der Jugendlichen bestmöglich zu erfassen, um im Anschluss diagnosebasiert fördern zu können. In Kärnten kommt das Instrument USB DaZ zum Einsatz. USB DaZ stellt daher auch eine Hilfe für die Unterrichtsplanung dar.

Das Instrument USB DaZ wird in Kärnten ab dem heurigen Schuljahr 2018/19  von allen Lehrer/innen, unabhängig vom Sprachfördermodell (DFKL/DFKU/DaZ-U; auch in integrativen Formen) verwendet. Da es jedoch unmöglich ist, mehr als 25 bis 30 SuS zu beobachten, haben wir eine numerische Begrenzung der SuS, die mit USB DaZ zu begleiten sind, beschlossen: 25. Die Entscheidung darüber, welche SuS mit diesem Instrument beobachtet werden, bleibt jeder Lehrperson überlassen. Jedenfalls muss USB DaZ bei SuS in DFKL und DFKU verpflichtend angewendet werden.


Erfahrungsgemäß macht es Sinn, als Beobachtungszeiträume die Wochen von Mitte/Ende November bis Weihnachten, die Zeit rund um Ostern und die Wochen vor dem Schulschluss zu wählen. Auf diese Weise können die Fortschritte regelmäßig dokumentiert und die Fördermaßnahmen zielgerichtet angeboten werden.

 

Es gibt  ein Begleitmaterialienpaket zu USB DaZ, das die Handhabung erleichtert sowie komprimierte Beobachtungs- und Ergebnisdokumentationsbögen anbietet (-> siehe Unterrubrik USB DaZ Österreich)

 


Die  Screening-Verfahren (-> Unterrubriken Grund- und Sekundarstufe) hingegen dienen nur einer ersten Grobeinschätzung der jeweiligen Sprachkompetenzen zu Schulbeginn, um den Bedarf und das Ausmaß der Förderung feststellen zu können.


Darüber hinaus sind laut Gesetzgeber ab dem Schuljahr 2018 / 19 auch individuelle Förderpläne und Förderberichte verpflichtend zu erstellen. Die DaZ-LAG-Leiterin wird dazu noch informieren.