Der Landesschulrat hat den sonderpädagogischen Förderbedarf für ein Kind auf Antrag der Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten des Kindes, auf Antrag des Leiters der Schule, dem das Kind zur Aufnahme vorgestellt worden ist oder dessen Schule es besucht oder sonst von Amts wegen festzustellen, sofern dieses infolge physischer oder psychischer Behinderung dem Unterricht in der Volks- oder Hauptschule, Neuen Mittelschule oder Polytechnischen Schule ohne sonderpädagogische Förderung nicht zu folgen vermag (§ 8 SchPflG).

Daraus ergibt sich, dass sonderpädagogischer Förderbedarf auf eine festgestellte physische oder psychische Behinderung eines Schülers/einer Schülerin zurückzuführen sein muss.Eine noch unzureichende Kompetenz in der Unterrichtssprache rechtfertigt nicht die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs (...) Ebenso können Kinder, bei denen ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde, als außerordentliche Schüler/innen geführt werden (...).

(Gesetzliche Grundlagen schulischer Maßnahmen für Schülerinnen mit anderen Erstsprachen als Deutsch, 4.1.2.)

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